Liebeslyrik

“Ich fühle mich wie ein Geist”

 

Im Deutschunterricht beschäftigte sich die 9c mit einem der wohl wichtigsten Themen: der Liebe. Gemeinsam machte sich die Klasse Gedanken, welche Arten von Liebe es wohl geben könnte und zwischen wem alles. Ist denn die Liebe zu der Familie, einem*r Partner*in oder zu Gott etwas ganz anderes oder gleichen sie sich auf eine Art? Mit den Gedanken zum Thema Liebe startete die 9c in die Reihe “Liebeslyrik”, Gedichte also, die sich um das Thema Liebe drehen. Das wollten die Schüler*innen direkt selbst probieren und verfassten eigene Gedichte. Hier Auszüge aus drei dieser Gedichte:

 

Ich fühle mich wie ein Geist,

Der in einer leeren Hülle ist,

Der nix von Liebe versteht,

Der nix vom Leben versteht.

(anonym, 9c)

 

Es fühlt sich so an, als würden wir uns schon Jahre kennen,

Der Junge,

Dem ich Alles anvertraue.

Der Junge,

Um den ich mir Tag für Tag Sorgen mache.

Der Junge,

Der mich immer zum Lachen bringt.

Der Junge,

Für den ich 437 km fahren würde.

Der Junge,

der mir meine Angst nimmt.

Es fühlt sich so an, als würden wir uns schon Jahre kennen.

(Anastasija, 9c)

 

Sie tarnen sich –

Monster, Teufel –

Alles Mögliche.

Sie wirken nett,

Sind aber das Gegenteil.

 

Ich liebe mich,

Ich bin hübsch

Und liebe das Leben.

 

Sie beleidigen mich,

Schlagen und treten mich,

Als hätte ich ihnen etwas getan.

 

Ich mag mich,

Ich sehe gut aus,

Das Leben ist ok.

 

Sie sagen, ich soll zurück in mein Land,

Ich sei anscheinend ein Gebäck.

Ich werd gemobbt,

Das Leben ist bitter.

 

Ich bin allein,

Es tut weh.

Aber durchhalten,

Es wird alles gut.

 

Ich mag mich nicht. […]

(anonym, 9c)

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