Kunstausstellung im Neuen Kunstverein

Auch die Schülerinnen und Schüler der Else Lasker-Schüler Gesamtschule beschäftigten sich im Rahmen der jährlichen Kooperationsveranstaltung im Neuen Kunstverein Wuppertal intensiv und auf vielfältige Arten und Weisen mit dem Thema Porträt.

In den DuG-Kursen – Darstellen und Gestalten – arbeiteten die Jugendlichen rund um das Thema Tableau Vivant. Sie ahmten Werke berühmter KünstlerInnen nach, indem sie sich selbst in Szene setzten und Porträts fotografisch nachstellten. So lassen sich auf den Fotografien neben Neuinterpretationen der Mona Lisa auch gemütliche Teestunden und Apfelpflückerinnen wiederfinden.

Asymmetrie als künstlerisches Gestaltungsmittel lernten die Schülerinnen und Schüler der 7.und 8. Klassen kennen. So entstanden malerische bunte und bewusst unsymmetrisch angelegte Porträts auf Leinwänden und als dreidimensionale Masken, die als einzelne Kunstwerke, aber auch als Sammlung Eindruck machen.

 

In der Kunstklasse 6b gestalteten die Schülerinnen und Schüler Einlinienfiguren aus Draht. Als Motiv nutze die Klasse Selbstporträts. So entstanden kleine, filigrane Gesichter, die dreidimensional in den Raum ragen und an der Wand interessante Schatten werfen.

 

Eine erste Annäherung des 7. Jahrgangs an das Thema Porträt erfolgte unter dem Titel: „Selbstporträt in einem Strich – Die Linie als Gestaltungselement“.

Die Linie ob als begrenzende Umrisslinie oder Binnenlinie gibt den Bildnissen, hier Porträts,  einen ganz eigenen Ausdruck und eigene Wirkung. Die SchülerInnen der 7. Klasse versuchten sich hierbei, unterstützt durch ein Foto, auf A4 großem, schwarzem Hintergrund (Pappe) mithilfe der Einlinienzeichnung selbst darzustellen.

Unter der Überschrift „Selbstporträts mal anders!“ entstanden im weiteren Schaffensprozess der SchülerInnen des 7. Jahrgangs abstrahierende Selbstbildnisse.

Die SchülerInnen ließen sich dabei durch Picassos Porträts von Marie-Thérèse Walter und Dora Maar sowie dem Bild „Weinende Frau“ inspirieren.

 

Unter dem Titel – „Bewegte Bilder – Als Porträts das Gesicht verziehen und Gefühle zeigen lernten“, setzte sich die 9. Klasse künstlerisch mit sich selbst und ihrer Mimik auseinander.

Sie zeichneten mithilfe einer Fotovorlage, Graphitstiften und der Rasterzeichnung zwei unterschiedlich dreinblickende Selbstporträts, schnitten diese in Streifen und klebten sie auf ein 21cm hohes Papp- Leporello.

Unter dem Titel „Selbstdarstellungen – So bin ich, so sehe ich mich, so will ich sein!“

setzte sich die 10. Klasse in Form von (Selbst-)Porträts mit sich selbst, der Eigen- und Fremdwahrnehmung sowie der Selbstdarstellung auseinander. Es entstanden A4 – A2 große; Bunt- und Graphitstiftzeichnungen, die mithilfe einfacher graphischer und zeichnerischer Mittel und gestalterischer Ausdrucksformen künstlerisch umgesetzt wurden.

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