Ein Ausflug in die Steinzeit

Am 01. Februar 2018 ist ein Else-weiter Projekttag angesagt gewesen. Die Klasse 5d machte sich an diesem Tag sozusagen mit Jeans in die Steinzeit auf.

Beim Betreten des Raumes fanden die Schülerinnen und Schüler auf ihren Tischen Nacharbeitungen von echten archäologischen Fundstücken vor. Was ein archäologisches Fundstück ist? Das ist ein Gegenstand, der ausgegraben wurde und uns etwas über die Vergangenheit erzählen kann. Und die Gegenstände erzählten ganz schön viel: Die Felle und Lederstücke trugen die Menschen der Steinzeit als Kleidung und die Pfeilspitzen aus Stein dienten als Waffen und Werkzeuge. Auch zum Feuermachen diente ein Stein als Werkzeug – der sogenannte Feuerstein. Schnell war der Klasse klar, warum die Steinzeit nun Steinzeit heißt. Darüber hinaus konnte man an den Funden auch schon erkennen, dass es damals häufig sehr kalt war und die Menschen auch in Höhlen lebten.

Genau so eine Höhle besuchte die Klasse dann auf einer kleinen Phantasiereise und fand an den Höhlenwänden wunderschöne und fremdartige Malereien vor. Genau diese galt es jetzt nachzuahmen. Dazu lernten die Kinder, welche Tiere in der Steinzeit lebten und dass ein Mammut 300 kg Pflanzen – also ganze 10 Linas an Pflanzen – essen musste, um zu überleben. Bei einem kleinen Ausflug auf den PdR sammelte die Klasse Farbpartikel für unsere Naturfarben, um selbst mal eine Höhlenmalerei anzufertigen.

Im Nu ging ein Tag in der Steinzeit um und wurde in der Jetztzeit mit dem kostenlosen Mittagessen in der Mensa abgerundet. “Spaghetti Bolognese hätte es damals übrigens aber nicht gegeben”, wie Oliwia richtig feststellte. Immerhin gab es zu Beginn der Steinzeit noch keinen Ackerbau, kein Getreide und damit kein Mehl für Nudeln.

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