Wie Maschinen das „Leben eingehaucht“ wird

Jugendliche der Else Lasker-Schüler Gesamtschule erleben einen Arbeitstag

beim Markt- und Technologieführer „Profilator“

Kräftig ist der Händedruck der Personalreferentin Frau Sonja Maus. Und so ist auch der Tagesablauf für die sechs „Elsianer“ bei der Berufsfelderkundung bei der Firma Profilator in Wuppertal Vohwinkel gestaltet: handfest.

„Wir wollen den Schülern einen Einblick in ein vor über 50 Jahren in Wuppertal gegründetes, mittelständisches Unternehmen bieten, welches weltweit erfolgreich im spanenden Werkzeugmaschinenbau tätig ist“, so Maus.

Nicht nur sie nahm sich den ganzen Tag für die interessierten Jugendlichen Zeit,  auch der Betriebsleiter Herr Ulrich Heym hieß die Jungen der Klassen 8e und 8f herzlich willkommen. An seiner Seite stellten sich den Jugendlichen auch der Chefausbilder Herr Karlheinz Poerschke, die junge Mechatronikern Frau Johanna Rudolph und der Auszubildende zum „Technischen Produktdesigner“ Herr Finn Berth vor. Einen solchen Betreuungsschlüssel waren die Jugendlichen nicht gewohnt. Dieser zeigte aber, wie wichtig der Firma „Profilator“ der diesjährige Tag der Berufsfelderkundung war. Ansprechend machte Herr

Heym Werbung für eine Ausbildung im Maschinenbau bei dem gastgebenden Unternehmen: „Gemeinsam mit unserem Ausbildungspartner Currenta werdet ihr in den Lehrwerkstätten und der Berufsschule optimal begleitet, bei uns durchlauft ihr verschiedene Bereiche und eure Entwicklung hört dabei nach der Ausbildung sicher nicht auf!“

Nach einer kurzen Sicherheitsbelehrung und der Präsentation eines informierenden Firmenvideos ging es dann in Kleingruppen an die produktive Arbeit. Gemeinsam mit den Auszubildenden konnten die Schüler die Grundlagen der vielfältigen Aufgaben kennenlernen, wie das Löten oder den Aufbau eines Schaltkreislaufes. Zudem konnten die Jugendlichen Erfahrungen im Bereich Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen sammeln, da ihnen die engagierte Personalreferentin mit „Rat und Tat“ zur Seite stand.

Allen Teilnehmern war am Ende klar, dass die Firma „Profilator“ nicht nur ein „Profi“ bei der Herstellung von Präzisionsmaschinen im Baukastensystem, sondern auch ein „Profi“ in Sachen Ausbildung ist.

(Text und Bilder: Patrick Taeger)

Kommentarfunktion ausgeschaltet.