In der 9f ist was los.

Das vergangene Schuljahr war reich an Projekten und auch das neue hat bereits wieder ereignisreich begonnen. In der 9f ist was los.

 

Wildkräuterworkshop

     

Mit gutem Appetit ins neue Schuljahr starten!

Die Klasse 9f verbrachte ihren ersten Schultag nach den Ferien mit dem
Sammeln von Wildkräutern im Wald bei der Station Natur und Umwelt. Aus
Mengen an gesammelten Pflanzen wurde ein köstliches Kräuterpesto
hergestellt und mit gutem Appetit verzehrt.

Wir konnten eine Menge über Pflanzen lernen, haben uns an den
Brennnesseln verbrannt, aber wissen jetzt, dass man sie unter heißes
Wasser halten muss, bevor man sie klein schneidet, wir wissen, wie klein
man die Blätter schneiden muss, wie Melde, Spitzwegerich, Gundermann,
Girsch, Löwenzahn und Wiesenbärenklau aussehen und schmecken!

Ahmad Zayat

 

Zeitzeugen

Unsere Klasse macht sehr viel mit anderen Menschen – auch außerhalb der Schule.

Meist sind das Experten. Aber manchmal sind auch wir die Experten.

Wir unterstützen andere Klassen, aber wir bekommen auch Hilfe von Anderen.

Wir haben von einer zehnten Klasse eine ganze Unterrichtsreihe gestaltet bekommen, weil die bei uns wegen Krankheit unserer Lehrerin ausgefallen ist.

Es ging um die Zeit zwischen den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts und den Nuller-Jahren dieses Jahrhundert, also ungefähr die Zeit, in der wir geboren sind.

Mit der Ausstellung, den Vorträgen, den Musikdarbietungen, der Verkleidung und den Quizfragen an uns, mit mitgebrachtem Essen aus dem jeweiligen Jahrzehnt haben uns die Schülerinnen der 10e mit auf eine Zeitreise genommen.

Jede Gruppe war für ein Jahrzehnt zuständig und brachte uns Wissenswertes über wichtige Ereignisse, bedeutende Menschen, Wohnen und Leben, Mode und Alltagsleben nahe.

Das ganze hieß Zeitzeugenprojekt, weil die Klasse auch eine große Ausstellung für uns vorbereitet hatte mit Geräten und Alltagsgegenständen, Büchern, Fotos, Plakatwänden, Spielsachen und Küchengeräten aus dem Jahrzehnt, das sie uns vorstellen wollten.

Das war wirklich toll! Wir konnten viele Fragen stellen, denn wir waren an zwei Tagen den ganzen Schultag in der Klasse und haben eine Menge gelernt.

Ardi Sahiti

 

Zu Besuch im Werkzeugmuseum in Remscheid

Zu Besuch im Werkzeugmuseum in Remscheid war die Klasse 8f, um sich auf
die kommende Unterrichtsreihe zur Industrialisierung einzustimmen und
bekam eine Zeitreise von der Steinzeit bis in die Gegenwart zu sehen!

 

Es gibt gute und schlechte Bewegungen!

 

Wenn ein Wirbelsturm über ein Land fegt, ist seine Bewegung schnell und stark.

Er deckt Häuser ab, zerstört Straßen, reißt Stromleitungen ab und verwüstet Alles, was ihm im Weg ist.

Von solchen Naturkatastrophen haben wir in der Unterrichtsreihe „Georisiken“ in Gl aus Büchern und Filmen von Herrn Flöper erfahren. Aber das, was in Büchern steht, wird ja leider immer wieder Wirklichkeit. In diesem Jahr hat der Zyklon Idai, der über Südostafrika wütete, Menschen ihre Häuser  zerstört und in vielen Familien Trauer über den Tod von Angehörigen ausgelöst.

Viele Menschen in Mosambik sind gestorben, noch mehr sind obdachlos, haben kaum medizinische Versorgung und irren in den Trümmern, die nach dem Wirbelsturm überall herumliegen herum und suchen nach Brauchbarem oder nach Überlebenden.

Eine Freundin von Frau Büschgen kommt ursprünglich aus Mosambik und ihre Familie lebt auch noch dort. Gott sei Dank ist niemand von ihnen gestorben, aber sie haben nichts mehr.

Für unser Sportprojekt „WIR machen Sport!“ wollten wir sowieso einen Treppenlauf an der bunten Treppe an der Holsteiner Straße machen und eigentlich nur sehen, wer von uns die meiste Ausdauer hat. Wir hatten Laufen schon geübt und haben bereits „gewettet“, wer es am häufigsten schafft, die Treppe rauf und runter zu laufen.

Als wir von der Katastrophe erfahren haben, haben wir in ABS im Klassenrat besprochen, dass wir einen Sponsorentreppenlauf machen.

Herr Schmidt, Herr Wieschermann und Frau Palm haben das mit organisiert. Herr Seidler, unser Kunstlehrer und Herr Peters waren auch noch Sponsoren. Pro – über drei – gelaufene Runden gab es von jedem von ihnen 10,-€. Das hört sich erst mal nicht viel an, aber weil wir fast 300! Runden geschafft haben, sind insgesamt 85,-€ zusammen gekommen, die wir stolz Frau Büschgen für ihre Freunde geben konnten.

Die meisten Runden haben Ardil, Dawan, Jakub, Florian R., Eseosa, Kaan, Alor, Baris, Sanjin, Zoran und Kerem gelaufen. Die können besonders stolz sein!

Bill Tedo

 

Anne in Else!

90 Jahre wäre Anne Frank, wäre sie noch am Leben. Wir haben an ihrem Geburtstag, dem 12.06. bei uns in der Gesamtschule Else Lasker-Schüler in der Aula eine kleine Gedenkfeier für sie organisiert.

Anne Frank ist durch ihr Tagebuch, das in vielen Schulen gelesen wird, nicht vergessen.

Wir aber wollten uns genauer über sie informieren, da wir im Deutschunterricht unserer achten Klassen das Thema Biografien hatten und es spannend fanden, etwas über die Biografie eines Menschen zu erfahren, der in unserem Alter ist.

Die Klasse 9e hatte eine Ausstellung vorbereitet mit Plakaten, Fotos, Tagebuchauszügen und Informationen über die Zeit des Nationalsozialismus, in der Anne Frank gelebt hat.

Durch die Vorträge haben wir eine Menge lernen können. So wussten wir zum Beispiel nicht, dass Anne Frank gar nicht in einem Konzentrationslager vergast worden ist, sondern an Typhus starb.

Am Ende der Präsentation gab es ein kleines Quiz über Anne Frank, bei dem wir zeigen konnten, was wir alles gelernt haben.

Die Ausstellung ist noch bis zum Ende des Schuljahres bei uns in der Schule zu sehen.

Ardil Gürz

 

Mittagspause – eine gute Zeit!

Wir sind jetzt in der achten Klasse und seit Beginn dieses Schuljahres haben wir eine Patenklasse.

Wir sind die Technikklasse und unsere Patenklasse auch, nur sind die gerade erst am Anfang ihrer Schulzeit, nämlich in der fünften.

Damit sie sich in unserer großen Schule zurecht finden, haben wir ihnen unsere Unterstützung angeboten. Und weil bei uns immer in den Pausen am meisten los ist – viele Kinder im Gebäude und auf dem Schulhof – haben wir sie eingeladen, in der Mittagspause zu uns in die Klasse zu kommen, und zwar immer dienstags.

Wir haben uns Einiges ausgedacht, was wir mit ihnen machen wollten, damit sie uns und wir sie kennenlernen konnten. Jetzt ist das Schuljahr fast zu Ende und wir haben eine Menge miteinander erlebt.

In den vergangenen Monaten haben wir teilweise hart gearbeitet, aber wir hatten auch viel Spaß miteinander. Ich habe mich mit einigen Anderen aus meiner Klasse besonders um das Mittagspausenprojekt gekümmert, weil meine Cousine in unserer Patenklasse ist und ich deshalb eine besondere Verbindung hatte.

Wir haben damit angefangen, zusammen zu spielen. In unserem Klassenschrank sind eine Menge Spiele und unser Klassenlehrer hat uns noch einige mitgebracht. Wer wollte, konnte also dienstags mittags mit uns spielen. Wir hatten eine Rallye durch die Schule für die Patenklasse vorbereitet, damit sie sich im Schulgebäude besser auskannten.

Aber nun kommen wir zu unserer eigentlichen Idee. Wir hatten uns überlegt, dass wir etwas zusammen gestalten wollten, was man auch nachher sehen kann, weil man es zum Beispiel an die Wand hängt. Erst hatten wir an eine Bild gedacht, das wir zusammen malen.

Aber dann hat unsere Schulsekretärin uns auf eine geniale Idee gebracht!

Wir haben zusammen eine Quiltdecke genäht. Das Motiv war eine Blumenwiese, grüner Hintergrund und darauf Blumen. Man muss ein bisschen Phantasie haben, um die Blumenwiese zu erkennen, weil wir nur mit Stoffresten gearbeitet haben und der grüne Rest sieht eher nach Weihnachtsbaum aus, als nach Wiese. Aber wir sind fertig geworden. Zusammen!

Wir als achte Klasse hatten Alles vorbereitet: Stoffreste, Nadeln, Garn, Scheren und Papierschablonen in Form eines Sechsecks, denn nur so kann man nachher einzelne Teile auch zusammen nähen. Um die Schablonen haben wir den zugeschnittenen Stoff gelegt und dann gefaltet und darauf genäht. Das war ganz schön schwierig und wir haben gemerkt, dass wir sowas gar nicht gewohnt sind zu tun. Die kleineren Kinder waren teilweise sogar wesentlich geschickter als wir, aber es ging ja darum, etwas zusammen zu machen und wir haben uns gut ergänzt.

Jede Woche Dienstag haben wir genäht. Natürlich nicht immer alle, manche sind einmal gekommen und dann nie wieder oder nur noch zum Spielen. Manche aus unserer Klasse hatten genau dienstags mittags immer ganz wichtige Termine, so dass sie fast nie dabei sein konnten.

Aber eine Gruppe von sechs aus unserer und sechs aus der fünften Klasse war immer da und hat sich daran gefreut, dass wir erst einen Haufen sechseckiger Stoffstücke hatten und dass wir die dann angefangen haben zusammen zu nähen. Erst die Blumen  – und das war schon schön zu sehen.

Dann die Wiesensechsecke in grün darum herum. Manchmal passte irgendetwas aus unerfindlichen Gründen nicht, dann musste man es noch mal auftrennen, aber zum Schluss war das Wandbild aus Stoff fertig. Ich habe  von unserer Kunstlehrerin einen Rahmen dafür bekommen und wir haben die Wiese gerahmt und unserer Schulleiterin geschenkt, die sie im Schulflur aufhängen wird.

Motto: Zusammen schafft man Einiges!

Ardil  Gürz

 

Spuren – Unterricht zu Biografien

Wie jede achte Klasse an unserer Schule hatten wir in diesem Schuljahr im Deutschunterricht das Thema Biografien.

Wir haben uns damit beschäftigt, warum man über das Leben von Menschen erzählt oder schreibt und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass man dies tut, weil die Menschen Spuren in der Welt hinterlassen haben, indem sie etwas Wichtiges gesagt oder meist getan haben.

Es gibt eine Vielzahl von Menschen, auf die das zutrifft: Politiker, Sportler, Künstler, Wissenschaftler, Menschen, die sich für Andere einsetzen, aber auch Menschen, die Verbrechen begehen.

Unsere Aufgabe war, dass wir uns mit der Biografie eines Menschen beschäftigen sollten, der positive Spuren in der Welt hinterlassen hat, indem er etwas getan hat, was für uns heute noch von Bedeutung ist, indem er so lebt oder gelebt hat, dass wir sein Verhalten oder seine Lebenseinstellung übernehmen könnten in unser Leben, also ein Mensch, der ein Vorbild für uns sein könnte.

Wir durften verstorbene und noch lebende Menschen für unsere Arbeit wählen und entschieden uns, dass wir Menschen nehmen wollten, die für uns in unserer Stadt Spuren hinterlassen haben oder dies noch tun. So hatten wir eine persönliche Verbindung.

Und wir entschieden uns, selber eine Biografie zu schreiben und nicht aus fremden Biografien zu zitieren.

Wir hatten das große Glück, dass wir viele Menschen, die Spuren in unserer Stadt hinterlassen, schon kennen und das noch größere, dass Einige, die wir noch nicht kannten, zu Besuch in unseren Unterricht gekommen sind.

So hatten wir viele Gäste: die Schriftsteller Hermann Schulz und Christiane Gibiec, unsere Politiker Stefan Kühn und Andreas Bialas, Lehrer unserer Schule: Uli Klan und Hans-Willi Döpp und der JuJitsu- Meister Thomas Holtmann. Wir waren im Marionettentheater und erfuhren aus den Lebensgeschichten von Günther und Ursula Weißenborn, die eng mit dem Marionettentheater verbunden ist. Die Schauspielerin Lilay Huser und die Regisseurin Dilara Baskinci waren bei uns. Und nicht zuletzt: Unser Freund und Pate: Kalle Waldinger.

Aber wir haben auch wichtige Verstorbene nicht vergessen und so hielten Mitschüler bemerkenswerte Vorträge über Pina Bausch, Friedrich Engels, Else Lasker-Schüler, Hanna Jordan, Johannes Rau, Adolph Kolping, Dietrich Bonhoeffer, Dr. Kurt Herberts, Carl Fuhlrott, August von der Heydt und Helene Stöcker.

Es war etwas Besonderes für uns, diese Menschen durch Vorträge oder persönlich kennen zu lernen.

Besonders wenn wir Besuch hatten und erzählt bekamen, war eine ganz besondere Stimmung im Klassenraum. Manchmal sah man, wie die Besucher in ihre Erinnerung zurück gingen und sich daran freuten. Wir stellten Fragen und erfuhren so noch mehr. Erstaunliche Dinge, wie dass unser Lehrer Herr Klan und Else Lasker- Schüler die jüngsten Kinder in der Familie waren, dass Andreas Bialas bei der Bundeswehr und bei der Polizei war und Stefan Kühn, den wir aus anderen Projekten kannten, sich genauso auf uns gefreut hatte, wie wir auf ihn, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede das Leben von Lilay Huser und Dilara Baskinci zeigt, die beide aus der Türkei kommen. Viele Eindrücke, viele Gedanken, viele Fragen und Antworten.

Wir sollten einen Hefter über unsere ausgewählte Person gestalten und einen Vortrag vor der Klasse über sie halten.

Die Vorträge haben uns teilweise sehr beeindruckt. Die besten sind ausgewählt worden, damit wir sie der siebten Klasse vorstellen, denn die sind nächstes Jahr dran mit: Biografien

Bill Mawuli Tedo

 

Kommentarfunktion ausgeschaltet.