Harry Potter Party

„Harry wandte den Blick rasch wieder nach unten, als Frau Kleinherbers-Boden schweigend einen vierbeinigen Stuhl vor die Viertklässler stellte. Auf den Stuhl legte sie einen Spitzhut, wie ihn Zauberer benutzen.“

So oder so ähnlich müssen sich auch in diesem Jahr wieder viele Viertklässler*innen gefühlt haben, die an unserer Harry Potter Party am 05.12.2019 in der Else teilnahmen. Tatsächlich musste aber niemand den sprechenden Hut aufsetzen, um dann auf die Häuser wie Gryffindor oder Slytherin verteilt zu werden – oder in unserem Fall eher auf die Profilklassen, wie Kunst, Musik, Technik, Theater oder Naturwissenschaften. Nein – alle Viertklässler*innen, die uns von den Grunвschulen besuchten, konnten den Abend ganz stressfrei genießen.

Und dabei gab es viel zu entdecken: Wie jedes Jahr hatten wir mit Matthias Schwan nicht nur einen echten Zauberer vor Ort, der die Kinder zum Staunen brachte, sondern auch magische Getränke wir Rülpsbrause und Popelsaft, die leckerer schmeckten als sie sich anhörten. Nach der Begrüßung durch unseren hauseigenen Dumbledore Frau Kleinherbers-Boden und den Zauberkünsten, ging es für die Grundschüler*innen zu zwei anderen magischen Orten:  Franziska Goessmann hatte mithilfe ihrer Diener Julia Leidereiter und Alexander Lurtz ein echtes Quidditch-Turnier organisiert, bei dem ein Schnatz gefangen werden musste. Und an einem anderen Teil der Schule sammelten sich die Kinder, um ihre eigenen Zauberstäbe zu basteln. Dazu waren Anne Koch und Kerstin Groth vorher extra noch zum Praktikum bei Herrn Ollivander gewesen, um zusammen mit den Kindern besonders schöne Exemplare zu gestalten. Hierbei konnten auch einige interessante Gespräche geführt werden, welche weiterführenden Schulen die Kinder später besuchen wollen. Ob Else („Ich möchte unbedingt in das Kunst-Profil!“) oder andere Schulen („Die haben da lebende Tiere in Käfigen!“) – alle Grundschul-Kinder waren willkommen.

Sein Ende fand der gelungene Abend in einem Versteck-Fangen-Spiel in einem dunklen Schulgebäude.

(Text und Bilder: Kerstin Groth)

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