Elsianer schnuppern in unterschiedliche Berufsfelder!

Wuppertaler Unternehmen öffnen ihren Betrieb für Schüler*innen

 

Vom 24. Juni bis 05. Juli 2019 findet die diesjährige Berufsfelderkundung in Wuppertal statt.  Die Berufsfelderkundung – in Wuppertal praktischer „Reinschnuppertage“ genannt – sind ein Baustein im Übergang von der Schule zum Beruf. Ziel ist es, Schüler*innen nach dem Ende der Schullaufbahn möglichst ohne Umwege und Warteschleifen in einen Beruf zu bringen.

Alle Schüler*innen der achten Klassen der Else Lasker-Schüler Gesamtschule hatten auch in diesem Jahr wieder die Chance, an diesem tollen Projekt der Wuppertaler Unternehmen teilzunehmen. Deshalb wurden die diesjährigen Angebote auf einer Online Plattform zunächst sondiert, mithilfe der Lehrkräfte konnten sich die Jugendlichen im Anschluss ganz einfach zu einer Berufsfelderkundung anmelden.

Schüler*innen erkunden Berufe

„Überpünktlich war Madalina aus der Klasse 8e“, berichtet Robert Stelzer von der Deutschen Post AG. „Arbeitsbeginn war 6:30 Uhr, die interessierte Schülerin war schon eine halbe Stunde eher da“, so Stelzer.

Durch die freundliche Postbotin Tanja Hedtheyer bekam die zuverlässige Schülerin einen Tag lang einen Einblick in die Welt der Deutschen Post und den Beruf des Briefzustellers. Hedtheyer berichtet, dass die Mädchen viel engagierter als die Jungen seien, denn denen täten schon nach ein paar Kilometern die Füße weh! Madalina nahm die Berufsfelderkundung sportlich, sie lernte nicht nur etwas über den Beruf, sondern auch über den zwar kleinen, aber sehr bergigen Zustellbezirk am Rott.

Ob sie im Laufe des Tages noch am Briefkasten der Stadtteilbibliothek Rott vorbeigekommen ist, konnte nicht geklärt werden. Hier wäre sie auf jeden Fall auf ihre Schulfreundin Venice getroffen, die zur gleichen Zeit in unterschiedliche Berufsfelder der Stadtbibliothek schnuppern konnte. Begleitet durch die Leitern Katja Matheis erhielt sie schon am Vormittag die Möglichkeit, den Lesewettbewerb der Grundschule Eichenstraße vorzubereiten. „Während des Aufbaus hatten wir genug Zeit, um über die möglichen Ausbildungs- und Studienberufe in diesem Berufsfeld zu reden“, so Matheis. Der Leiterin war die Begeisterung für ihren Beruf deutlich anzumerken. Und auch Venice schien die Buchpflege, die Bucheinstellung und die Organisation der Veranstaltung großen Spaß zu machen. „Im ersten Lehrjahr bekommt man ca. 850 Euro Ausbildungsvergütung“, schilderte die sichtlich begeisterte und gut informierte Venice.

Über den Köpfen von Venice und Madalina verbrachten die Schülerinnen Rüya und Taliya ihre Berufsfelderkundung. Hoch hinaus ging es für die beiden Jugendlichen mit den Dachdeckern der Firma Nolte. Schon am Morgen zeigte sich der Geschäftsführer Tobias Nolte am Telefon positiv überrascht: „Ihre Schülerinnen sind pünktlich, motiviert und hoch engagiert!“  Gleiches konnte der Dachdecker auf der Baustelle an der Thorner Straße berichten, mit vollem körperlichen Einsatz schlugen sich die Mädchen in luftiger Höhe bravourös.

Dies werden auch die anderen Jugendlichen der Else Lasker-Schüler Gesamtschule in den nächsten Tagen tun. Pflegeberufe, Fleischereien, Kindergärten, Bauunternehmen und viele weitere Berufsfelder und Unternehmen stehen auf der Agenda der Schüler*innen. Eines ist bereits jetzt schon sicher, die Berufsfelderkundung schärft den Blick bei der Berufswahl.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an die teilnehmenden Unternehmen, die hilfsbereiten Ausbilder und die Organisatoren der Berufsfelderkundung 2019!

(Text und Bilder: Patrick Taeger)

 

 

 

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