Die Energiedetektive

Sherlock Holmes, Justus Jonas oder Professor Layton – wer wollte denn nicht schon einmal Detektiv spielen? Ähnlich ging es acht Schüler*innen unserer Else, die sich mit ihrer Detektei direkt den großen Themen widmen wollen: CO2-Ausstoß und Energieverwaltung.

Seit den Sommerferien bildet die AG von Frank Wieschermann „Energiedetektive“ aus, die sich im Sinne des größeren Projektes der „Else 4 Future“ die Energie-Einsparungsmöglichkeiten der Else anschauen. So lernten die acht Fünft-, Sechst- und Siebtklässler*innen zuerst, warum ein zu hoher CO2-Ausstoß dem Klima schadet: Steigende Temperaturen führen zu einem CO2-Anstieg in der Atmosphäre, und CO2 führt zu einer Erwärmung der Welt. Eine Erderwärmung wiederum führt zu vielen verschiedenen Problemen, die am Ende unser aller Zusammenleben bedrohen, wie Schmelzen der Polkappen und Überschwemmungen, Dürreperioden und fehlendes Grundwasser. Auch wir in Deutschland bemerken die Schäden vor allem in sinkenden Flüssen, langen Hitzeperioden und brennenden und sterbenden Waldstücken. Natürlich sind da unsere Detektive extra bemüht Energie an der Else einzusparen, weil sie nun wissen, dass gesparter Strom bedeutet, dass weniger CO2 bei der Erzeugung von Strom ausgestoßen wird.

Nach dieser theoretischen Ausbildung schreiten unsere Energiedetektive fleißig zur Tat: Wo kann man denn Strom an der Else einsparen?

Als erste Aktion basteln die Junior-Detektive Hinweis-Schilder für die Lichtschalter. Dabei ist der Kreativität keine Grenze gesetzt: Von informativen Zusammenfassungen bis hin zu witzigen Sprüchen wie „Drück mich, wenn du gehst!“ ist alles dabei. Bei diesen und anderen Aktionen werden die Energiedetektive übrigens von unserem Kooperationspartner dem GMW unterstützt, die diese Projektgruppen bereits erfolgreich an anderen Schulen Wuppertals verankern konnten.

Als nächstes freuen sich die Energiedetektive darauf mehr über das Heizen und Lüften zu erfahren. In den Keller durften sie sogar schon, um sich unsere Heizungsanalage anzuschauen.

 

Text: Kerstin Groth, Bilder: Frank Wieschermann

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